RPG Forum Rollenspiel Antike Fantasy Browsergame
RPG Forum Rollenspiel Antike Fantasy Browsergame  

 
Portal  •   Forum  •   Profil  •   Suchen   •  Registrieren   •  Login
Einloggen, um private Nachrichten zu lesen
Rangliste

Board Main Menu
 
 Home
 Forum
 Foren Nachrichten
 Impressum
 AGB
 

Service
 
 Mitgliederliste
 Statistik
 Kalender
 Links
 Downloads
 

Hilfe und Support
 
 FAQ
 Knowledge Base
 Suchen
 Credits
 

Interaktiv
 
 Album
 

Suchen
 


 Stubenarrest

Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Autor Nachricht

Cadalmos

Gott



Geschlecht:
Alter: 108
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 21

Rasse: noch keine

[ Charakter Info ]



blank.gif

BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 20:15    (Kein Titel)
Antworten mit ZitatNach oben


Schweigend und mit immer größer werdendem Unmut bedachte Cadalmos das sich vor ihm ereignende Schauspiel.
So hatte er sich Bahianis Hilfe in keinem Falle vorgestellt gehabt, eher im Gegenteil - nun waren sie wieder dort, wo sie bereits zu Beginn gewesen waren. Njala zog willkürlich durch unbekannte Sphären und die Welt, wobei sie möglicherweise seine Vergeltungsmaßnahmen gegenüber den Menschen, welche diese aufgrund ihres Fehlverhaltens durchaus verdient hatten, womöglich wieder zu korrigieren versuchte.

Das durfte so eigentlich nicht sein, aber was sollte er viel mehr tun als bisher? Er konnte Njala nicht auf ewig einsperren und wusste ebenso, dass sie sich sicher nicht auf Versprechungen und guten Willen sowie Verständnis stützen würde.
Nein, seine Tochter handelte nach Gefühlen. Gefühle, von welchen nicht einmal er, Cadalmos, der Gott der Gerechtigkeit verschont blieb!
Verfluchen wollte er sie in solchen Situationen immer wieder, die Gefühle, welche ihn verweichlichen ließen, seinen klaren Verstand scheinbar ohne große Mühen ausspielten und der Vernunft einen bösen Streich spielten!

Er würde in Zukunft noch besser aufpassen müssen, sich noch besser vorbereiten. Es durfte nicht sein, dass er sich von Gefühlen beeinflussen ließ. Wenn die oberste Instanz es nicht schaffte, nüchtern und objektiv zu beurteilen sowie zu handeln, wie sollten das dann erst die Richter der Menschen, Nymphen und anderen Wesen anstellen? Unmöglich, hier herrschten noch Defizite, welche es eindeutig zu beseitigen galt.

Einen Aufpasser für Njala. Das war eine Notlösung, nicht mehr und nicht weniger. Cadalmos wusste es, doch wusste er auch augenblicklich keine bessere Lösung. Er schwieg weiter und versank beinahe in Gedanken, als die Schwalbe das Fensterbrett erreichte und sich mit einem sanften Rascheln der Schwingen hernieder ließ.

Mit versteinerter Mine nahm er die Worte seiner Tochter zur Kenntnis, welche anklagend und vorwurfsvoll erklangen. Wie er so etwas nur hatte sagen können? Er musste so etwas sagen, weil es sonst niemand tat. Er musste so etwas sagen, weil er wusste, dass es nicht anders ging.
"Wer weiß...in jedem Fall ist die Liebe nichts konstantes. Sie schwankt. Und auf Treibsand zu bauen kann ein Gebäude nur zu leicht zum Einsturz bringen", gab er zu bedenken, doch schienen die Worte schon nicht mehr vernommen zu werden, denn augenblicklich befand sich Njala bei der Schwalbe.

Sie selbst als Taube schwand in die Lüfte dahin, ihr Aufpasser hernach und ehe man sich versah, sah man sie überhaupt nicht mehr. Nur ein leichter Nachhall ihrer letzten Worte hing für einen Augenblick in die Luft.

Cadalmos verschränkte die Hände hinter dem Rücken und trat nachdenklich ans Fenster, neben Bahiani.
Einen endlos lang wirkenden Augenblick sah er noch in die Richtung, in welche die beiden Vögel entwichen waren, dann sprach er, ohne den Blick zu oder seine Position zu verändern.
"Mutter...", begann er und ein leichter Seufzer entwich seinen Lippen "...du weißt, dass mir das nicht gefällt. Das mir solch eine unsichere und mehrdeutige Lösung überhaupt nicht gefällt. Vielleicht war es für den Augenblick die einzige Möglichkeit, doch ich hoffe, du verstehst, dass ich diese Entscheidung nicht als endgültig hinnehmen kann.
Ich kann nicht zulassen, dass sie alles herunter spielt, die Menschen zu zu viel verleitet. Sie dürfen, nein, müssen Lieben. Aber wie ich Njala kenne, werden sie fanatisch durch die Liebe werden. Und wir wissen beide, wohin der letzte, blinde Fanatismus den Großteil der Menschen geführt hat..."


Nach diesen Worten schwieg der Gott, sah weiter zum Himmel hinauf, starr den Blick gerichtet und fast schon wieder ein wenig nachdenklich.

_________________
Gerechtigkeit? Mein Wort ist Gerechtigkeit!
Offline Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden     

Bahiani

Göttin



Geschlecht:
Alter: 106
Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 16

Rasse: noch keine

[ Charakter Info ]



blank.gif

BeitragVerfasst am: 11.10.2009, 12:40    (Kein Titel)
Antworten mit ZitatNach oben


Bahiani hatte ihrer davon fliegenden Tochter einen Moment lang nachgeblickt, als Cadalmos´ Rede sie erreichte. Betont langsam wandte die Göttin der Natur sich ihrem Sohne zu und bedachte ihn mit einem seltsam undeutbaren Blick.

"Fürchtest du also so sehr, was du selbst erschaffen hast? Wofür dir nicht List und nicht Verführung einst Recht und billig erschienen, der Zweck dir jedes Mittel heilig werden ließ?"


Nicht Zorn lag in ihrer Stimme, nicht Trauer, nicht Anklage. Vielleicht eine Spur Ernüchterung. Die smaragdenen Augen hielten den Sohn fest und ließen ihn nicht entrinnen.

"So ist das nun einmal mit den Kindern, mein Sohn, sie sind selten so geraten, wie wir sie uns vorgestellt haben oder wünschten."

Und mit diesem Worten wandte die Göttin sich zum Gehen.

_________________
Image
Offline Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden     

Cadalmos

Gott



Geschlecht:
Alter: 108
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 21

Rasse: noch keine

[ Charakter Info ]



blank.gif

BeitragVerfasst am: 31.10.2009, 16:38    (Kein Titel)
Antworten mit ZitatNach oben


Mit ein wenig Unwillen reagierte der Gott der Magie auf die augenscheinliche Zurechtweisung und mitunter berechtigte Kritik seiner Mutter.
"Das ist nicht zu vergleichen. Als ich sie erschuf...wusste ich nicht, wie sie werden würden. Ich habe mich selbst in mir und meinen Fähigkeiten geirrt. Doch nun bin ich älter und weißer geworden und habe aus meinen Fehlern gelernt.
Also gilt es, die begangenen Fehltritte, so gut es möglich ist, zu korrigieren und auszubessern"
, gab er zurück und blickte Bahiani dabei ernsthaft, mit einem Blick, welcher Entschlossenheit und Änderungswillen hervor brachte, an.

Dem nächsten Satze konnte er so gut als nichts entgegen setzen, zu klug gewählt waren die Worte seines Gegenüber.
Lediglich ein Nicken entwich dem Cadalmos daraufhin, während er ein leises "Da hast du Recht...nie, wie wir es dachten..." seinen Lippen entwich, als Bahiani ihn verließ.

Noch lange, nachdem sie bereits entschwunden war, stand der Gott der Gerechtigkeit immer noch am Fenster und blickte hinaus in die Zeitlosigkeit, die Ewigkeit, als sich in seinem Kopf die ganze Zeit über Gedanken regten, wie er nun weiter verfahren sollte.

_________________
Gerechtigkeit? Mein Wort ist Gerechtigkeit!
Offline Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden     
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Berechtigungen anzeigen


CrackerTracker © 2004 - 2018 CBACK.de

Powered by Orion based on phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
Powered by CBACK RPG Tools & Mythion Coding
:: Mythion-Template by Team Mythion @ Mythion Design ::
:: Original Web Template by © ozin.de - Guild Wars Nightfall Edit DinAra Design ::
:: Folder Images © 2008 Mythion Design ::
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Die besten Browsergames in den Galaxy-News MMOG-Charts! Vote for Mythion www.listex.de! Vote for Mythion Goroth.de -- Rollenspiele Top100



[ Page generation time: 0.2147s (PHP: 63% - SQL: 37%) | SQL queries: 39 | GZIP disabled | Debug off ]