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 Eine tiefe Sehnsucht und drängende Fragen

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Taurec

Fremdling



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BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 18:48    Eine tiefe Sehnsucht und drängende Fragen
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Von hier

Eine Zeitlang war ich stumm neben Livia und Luna hergelaufen. Doch ich versank immer mehr ins Grübeln und nham kaum mehr wahr, was die beiden redeten.

Irgednwann stellte ich fest, dass ich gar nicht mehr bei den beiden war. In gedanken versunken war ich ganz anders gelaufen. Meine Füße waren ohne mein Zutun von einer Sehnsucht gelenkt worden.
Vor mir erhon sich ein mächtiger Tempel. Eine unwiderstehliche Anziehungskraft ging von ihm aus. Vorsichtig, fast scheu, trat ich näher.

Vorsichtig trat ich auf den Boden... Doch obwohl es aussah, asl würden die Zeichen auf ihm schweben, und man denken konnte, da wäre nichts außer Luft, so trug er mich doch sicher.
Jeder Teil des Tempels schien aus einem Element zu bestehen. Die Decke aus wasser, doch es fiel nicht runter...
Dann die Wände.. Scheibar aus feuer bestehend... Doch es strahlte keine Hitze aus. Ich riskierte es, eine wand zu berühren... Doch ich verbrantte mich nicht. Statt dessen durchströmte mich ein warmes Kribbeln.
Staunend ging ich zu dem Altar, der aus Erde bestand. Sinnend blickte ich in den Gläsernen Kelch. Lange dachte ich nach...
Ich wusste, woher auch immer, dass ich mich nur im Tempel von Cadalmos befinden konnte, dem Gott des Rechts. Somit war ich an meinem Ziel angelangt.
Mit geschlossenen Augen aber geschärften Sinnen wartete ich, ob es eine Reaktion geben würde...
Ob er wohl wissen wollte, warum ich kam, oder ob er es schon wusste.
Ich setzte mich vor den Altar , konzentrierte mich und richtete mich auf eine lange Wartezeit ein...

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Die größten Taten vollbringt ein Mensch dann, wenn er es nicht ahnt.
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Cadalmos

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BeitragVerfasst am: 27.01.2010, 23:08    (Kein Titel)
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Ein Scharren wie von Kratzen hallte durch den Tempel, obgleich die optische Beschaffenheit es nicht vermuten ließ, dass hier solche Geräusche vernommen werden konnten.
Woher es kam würde Taurec erkennen können, wenn er seinen Blick zufällig in die richtige Richtung gelenkt hätte.
Da das Scharren wie von Kratzen aber von überall und nirgendwo zugleich zu kommen schien, würde sich dieser Schritt doch als ein wenig schwierig sowie unter Umständen auch kompliziert heraus stellen.

So geschah es dann also, dass aus einer Ecke - keiner konnte sagen, ob diese Ecke eben erst in den flammenden Wänden erschienen oder schon Jahr und Tag anwesend war - ein älterer Mann, mit weißem Bart, hervor trat.
Er stützte sich auf einen hölzernen Stock, der ganz offensichtlich als Gehhilfe diente und trug ein reinweißes Gewand, wie es die obersten Priester des Cadalmos pflegten, da sie dadurch das absolute und unverschmutzte Recht symbolisierten, welches eines der Wichtigsten Zeichen ihrer Gottheit war. Zudem ähnelte die Robe jenen der Magier, was darauf zurück zu führen war, dass Cadalmos nun einmal auch der Gott der Magie war und diese ebenfalls - in den Fällen der Magier und auch jener Priester - durch die weiße Farbe grundsymbolisiert wurde.

Gemütlich, oder vielleicht auch, weil er sich nicht schneller voran bewegen konnte, näherte der offensichtliche Priester sich dem wartenden Manne.
"Ich grüße dich, mein Sohn", begann er noch während seinem Marsch, bevor er fort fuhr.
"Kann ich dir in irgend einer Weise behilflich sein?"

Seine Füße und das Ende des Stabes schienen, während er so langsam heran trat, den Boden gar nicht zu berühren, sondern knapp über ihm zu schweben, was allerdings zu einer verwirrenden Kollision mit der Tatsache führte, dass man bei jedem seiner Schritte den Stock auf die Erde aufklopfen hörte.
Es war nun einmal schon kein ganz verständlicher und leicht zu begreifender Ort. Sondern immerhin ein Tempel.

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Taurec

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BeitragVerfasst am: 28.01.2010, 15:14    (Kein Titel)
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Ich konnte nicht sagen , wie viel Zeit vergangen war, aber irgendwann vernahm ich plötzlich ein Scharren und Kratzen. Da es unmöglich war, festzustellen, aus welcher Richtung es kam, tat ich gar nichts, außer die Ohren noch mehr zu spitzen.
Die lange Zeit alleine in der Wildnis hatte mich gelehrt, erst dann zu handeln, wenn es Sinn machte und sich ansonsten bedeckt zu halten.
Schließlich vernahm ich ein Klopfen und dieses konnte ich nun orten. Langsam drehte ich mich in die Richtung und sah einen alten Mann mit weißem Bart auf mich zukommen. Er kam jedoch nicht aus der Richtung des Eingangs, sondern aus einer Ecke, an der keinerlei Tür zu sehen war. Bevor ich jedoch dazu kam, darüber Überlegungen anzustellen, sprach mich der alte Mann an und begrüßte mich.
Ich stand auf, denn es wäre respektlos gegenüber dem alten Mann gewesen, einfach sitzen zu bleiben.
"Ich grüße Dich ebenfalls..." Ich brach ab, da ich nicht wusste, wie ich ihn ansprechen sollte... Alter Mann schien mir, obwohl unübersehbar wahr, doch zu respektlos zu sein. Ich rechnete auch nicht damit, dass dies Cadalmos war.... Der würde sich sicher nicht extra wegen mir herbegeben... Obwohl mir die Art und Weise seines Auftauchens zu denken gab.
Aber wer konnte schon wissen, welche Möglichkeiten ein Bediensteter eines Gottes hatte.... Schließlich gab es auch unter den normalen Wesen viele mit sonderbaren Fähigkeiten.
"Ja nun... Ich weiß nicht, ob Ihr mir helfen könnt... Ich habe einen weiten, gefahrvollen Weg hinter mir, um hierher zu gelangen. Ich hab Fragen... Doch zunächst mal... Möchte ich Euch einladen, mit mir zusammen etwas zu essen. Ihr seht hungrig aus... Ich hab noch genug für zwei in meinem Rucksack.

Ich selber verspürte inziwschen ebenfalls Hunger, und in der Tat machte der alte Herr auf mich einen hungrigen Eindruck, wenn das natürlich auch täuschen konnte. Aber ich konnte gar nicht anders, als diese Einladung auszusprechen...

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Cadalmos

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BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 20:25    (Kein Titel)
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Der Alte kam nicht umhin, kurz zu grinsen, als er die Worte seines Gegenüber vernahm.
Er war mittlerweile stehen geblieben und stützte sich mit beiden Händen auf seinen Stock, was auch dazu geführt hatte, dass das Geräusch verklungen war und man nunmehr nur noch eine leises, kaum hörbare Mischung verschiedener Töne vernehmen zu schien.
Ein Knistern, wie von lodernden Flammen, ein Rollen wie von Felsen, ein Rauschen wie von wogenden Wellen und ein Säuseln wie von sanften Winden.
Alles erklang zugleich und unfassbar leise, mischte sich zu einem angenehmen Geräusch, welches sich im Hintergrund abzuspielen vermochte und dazu in der Lage war, Ruhe in gehetzte Leiber zu bringen.

Der scheinbare Priester lächelte.
"Nun, dann will ich dein Angebot doch mit Freuden annehmen, hab Dank. Aber lass uns doch ein wenig zur Seite gehen, damit wir andere, sofern sie den Tempel aufsuchen wollen, nicht stören", gab er zur Antwort und deutete mit seinem Stab an eine Seitenwand, bei welcher sich eine steinerne, mit weich wirkenden Kissen belegte, Bank befand, nur unweit ihrer jetzigen Position.

"Und dann stelle nur deine Fragen, scheue dich nicht oder zögere gar. Es freut mich zu hören, dass die Menschen selbst noch weite Wege auf sich nehmen, um hier zu sein...dieser Ort ist schön, er beruhigt mich immer wieder auf das Neue und er ist unvergleichlich. Ich bin gerne hier, wenn ich ungestört denken oder beten möchte", sprach er weiter, während kleine und langsame Schritte ihn bedächtig näher an die Bank heran brachten, welche er zuvor angedeutet hatte.

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Taurec

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BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 19:25    (Kein Titel)
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Langsam stand ich auf, ging zu der Bank herüber und setzte mich zu dem alten Mann hin.
Dann öffnete ich bedächtig meinen Rucksack, nahm Brot und Fleisch hinaus, und teilte es in zwei Hälften. Die eine Hälfte des Fleisches schnitt ich in kleinere, mundgerechte Stücke, wusste ich doch nicht, ob der alte Mann noch gut abbeißen und kauen konnte.
"Ihr habt recht... Die Ruhe hier drin ist schön. Sagt... Wie ist Euer Name? Damit ich Euch korrekt ansprechen kann... Der meine ist Taurec."
Ich schob dem Alten seine Hälfte herüber.
"Lasst es Euch munden, dann ist Zeit, für Fragen... Ich war Jahre unterwegs, da kommt es jetzt auf ein paar Augenblicke auch nicht mehr an... Es sei denn, Ihr habt es eilig."

Ich lächelte ihn an. Dieser Ort, aber vor allem der alte Herr, strahlten eine Ruhe aus, die automatisch auf mich übergriff. Ein wenig meiner Unruhe und Aufgewühltheit schwand dahin, und ich brauchte tatsächlich noch ein wenig zeit, meine Gedanken zu ordnen.
Kurz dachte ich an die freundliche Livia, und an Luna... Die ich unterwegs "veroren" hatte. Mochte es ihnen gutgehen, doch ich zwang mich dazu, meine Gedanken wieder auf mich zu lenken.

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BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 16:00    (Kein Titel)
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Als der Alte saß, kratzte er sich am Nasenrücken und rümpfte das zum riechen gemachte Organ dabei leicht, scheinbar schien es ein wenig zu jucken und diesen Vorgang somit zu bedingen.
Stillschweigend und mit einem gewissen Interesse verfolgte er, wie sein Gegenüber Brot und Fleisch hervor nahm und es zuerst für sie beide aufteilte, um es daraufhin für ihn noch zu zerteilen.
Wenn das nicht lobenswert war, sehr schön! Er schien bedacht zu haben, dass er sich hier in Gesellschaft eines alternden Priester befand und gestaltete seine Handlungen dementsprechend. Erwähnenswert, so etwas wollte Cadalmos sehen.

Er nickte zu den ersten Worten des Menschen und nahm die Speise entgegen.
"Ich danke dir, Taurec. Du scheinst auf den erste Blick ein vernünftiger Mensch zu sein, das gefällt mir", sprach er zu ihm und überlegte einen Augenblick, auf die Frage hin, wie er selbst hieße.
"Somladac, so nennen sie mich. Einfach Somladac", meinte er daraufhin, führte ein Stück des Fleisches in den Mund und biss von dem Brot ab, kaute die Masse und schluckte nach einiger Zeit.

Taurec unterdessen wandte weitere Worte an ihn, während Cadalmos - oder Somladac - weiter aß und ihnen erst lauschte, bevor er mündlich darauf zu reagieren gedachte.
"Das Fleisch besitzt eine gewisse Würze, das ist gut...", begann er daraufhin und grinste leicht.
"Zudem sprichst du wahre Worte. Wenige Augenblicke, verglichen mit der langen Zeit der Jahre, sind kaum merklich und verstreichen schneller, ehe man es sich manchmal wünschen mag. Und was sind die Jahre, im Vergleich mit der Ewigkeit...", fuhr der Priester fort und schien für einen Moment mit einer kleinen Erörterung beginnen zu wollen, besann sich jedoch auf seine Rolle als Somladac und ließ die Frage offen im Raum stehen.

Er musterte Taurec möglichst unauffällig und einen weiteren Bissen später fuhr seine Zunge über die Lippen, im ein paar zurückgebliebene Krümel aufzufangen.
"Du wirkst, als bedrückte dich etwas, Taurec", offenbarte der Alte seinem Gegenüber die neuste Erkenntnis, welche ihm, aufgrund der Tatsache, dass er selbst ein Gott war, nicht sonderlich schwer gefallen war.

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Taurec

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BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 16:28    (Kein Titel)
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"Ihr seid sehr weise, Somladac... Aber das wundert mich nicht. Wo sollte man eher Weisheit antreffen als in den Templen der Götter?"
Ich richtete mich ein wneig auf.
"Ja, Ihr habt recht. Mich bedrückt etwas, und das ist auch der Hauptgrund, warum ich den weiten Weg hierher auf mich genommen habe."
Ich zögerte kurz... Solte ich wirklich darüber reden? Andererseits wirkte Somladac sehr vertrauenswürdig auf mich... Letztlich konnte es auf keinen Fall schaden.
Ich ließ meine Zurückhaltung fallen und begann ihm zu erzählen... Von meiner Kindheit in den landen von Lothris und dann von dem Überfall, bei dem ich alles verlor.... Freunde, Verwandte und Heimat. Nachdem ich geendet hatte, schwieg ich kur, und fragte dann:
"Ich stellte mir die Frage, warum das möglich war.... Wieso so etwas zugelassen wird, wo es doch Götter gibt, die über die Geschicke der Menschen wachen... Also beschloss ich, die legendäre Statd Mythion aufzusuchen und den Gott des Rechts anzurufen..."
Abwartend blickte ich Somladac an.

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Cadalmos

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BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 16:23    (Kein Titel)
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Während Cadalmos der Erzählung seines Gegenüber lauschte, stellte er das Essen ein, veränderte lediglich die Lage seiner Augenbrauen hin und wieder, um wachsendes Interesse, Überraschung, Nachdenklichkeit und einige andere Gemütszustände zu verdeutlichen.

Mit der linken Hand fuhr er sich durch seinen dichten, weißen Bart und nickte leicht, als Taurec geendet hatte und faltete seine Hände anschließend übereinander.
"Das tut mir sehr Leid, es zu vernehmen, Taurec", begann er daraufhin eine möglichst vernünftige Antwort und sann einen Augenblick länger nach. Mord und Brandschatzung hatte sich in den Zeiten wie ein Lauffeuer verbreitet, kaum einer war mehr davor gefeit gewesen...und das alles, oblgeich der Gott der Gerechtigkeit gehofft hatte, dass die Menschen ihre Lektion gelernt hätten. Wie sehr man sich irren konnte.

"Du hast sehr wohl Recht, es sind die Götter, welche über die Geschicke der Menschen wachen. Aber es existieren mehr als nur ein Gott und diese Götter sind sich nicht immer in all ihren Entscheidungen einig. Manche bevorzugen den Konflikt, laben sich an Leid und Schmerz. Andere wettern dagegen, sehen in Liebe und Freude die Erfüllung, welche den Menschen zuteil werden sollte", begann er eine Erklärung und blickte kurz zu dem Altar, welcher ihm selbst gewidmet war.
"Nun kann man vermuten, dass es diesem, selbst unter Göttern herrschenden, Zwist, zu verdanken ist, dass nicht die gesamte elt in Chaos und Leid versinkt. Allerdings ist sie auch nicht davon geheilt, wie du selbst schmerzlich erfahren musstest.
Dinge...geschehen. Wieso die Götter ein Manches nicht zu verhindern wissen, können wir nur erahnen. Vielleicht sollte dadurch ein Zeichen gesetzt werden? Vielleicht wollen sie die Menschen warnen? Oder vielleicht hat es auch andere Gründe. Man kann es nicht genau sagen, nur vermuten"
, schloss er den etwas längeren Vortrag, wandte sich nun ein Stück weiter um und blickte Taurec durchdringender an als bisher, legte ihm eine Hand auf die Schulter.

"Noch etwas sei dir gesagt, mein Sohn. Die Menschen müssen darauf achten, wie sie sich verhalten. Hass und Groll gegeneinander führt letzten Endes zum Untergang der Menschheit. Wir sind nicht die ersten Generationen an Menschen, welche diese Landen bevölkern, so viel geht aus alten Schriften hervor.
Ewig zehrender Zwist führt zum Untergang. Das war schon immer so, ist immer noch so und wir immer so sein."


Ein leichter Seufzer entwich den Lippen des Gottes der Magie, des Priesters hier.
"Soviel sei dir gewiss: Hadere nicht mit den Göttern und hadere nicht mit deinen Feinden und du wirst schnell erfahren, dass es dir gedankt werden wird. Direkter und deutlicher noch, als du es dir zu denken vermagst, Taurec", beendete Somladac seine Worte und ein leichtes, aufbauendes Lächeln zierte sein von Falten durchzogenes Gesicht.

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Taurec

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BeitragVerfasst am: 11.02.2010, 12:49    (Kein Titel)
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Ich lauschte den Worten des Priesters neugierig.
"So bedeutet das also..." sinnierte ich dann leise vor mich hin,
"... das die Götter zwar mächtige Wesen sind, jedoch nicht allmächtig? So bedeutet das dann also, dass die Götter, die ja verschiedene Bereiche des Lebens beherrschen.... Dann auch unter Umständen Dinge tun, oder zulassen, die nicht jeder andere Gott gutheißen würde?
Fressen und Gefressen werden, ist ein Gesetz der Natur, so gesehen von der Göttin des Lebens Baihiani..."

Ich sah den alten Priester an.
"Nun mag der Überfall auf mein Dorf damals nicht gerecht gewsen sein, aber er fällt unter das Gesetz von Baihiani. Ich glaube, ich beginne zu verstehen..."
Erwartungsvoll sah ich Somladac an.

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BeitragVerfasst am: 11.02.2010, 18:14    (Kein Titel)
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Der Priester schüttelte leicht den Kopf.
"Die Götter sind allmächtige Wesen, allerdings...weiß man nicht, was passiert, wenn ein Zwist zwischen zwei allmächtigen Wesen entsteht. Möglicherweise gibt es...in gewisser Weise Kompromisse...oder ein Gott lässt in einem Bereich wissentlich etwas Macht zurück, da er im Gegenzug an anderen Orten mehr Einfluss als der Rivale gewinnen kann?
Ich wüsste es selbst gerne, doch kann ich diese Verwirrung nicht entwirren. Wie bereits gesagt, wir sterblichen müssen...uns mehr oder weniger damit abfinden. Was wir tun können, um die Götter möglicherweise zu beeinflussen ist, uns dem Gebet zu widmen und ihre Gebote zu achten...das sind die Grundfesten der...ich nenne es übertriebenerweise "Einflussnahme", wenngleich wir keinen wahren Einfluss nehmen können"
, hielt er einen kleinen Vortrag und drehte ein Stück Brot in seiner Hand.

Er nickte leicht, als Taurec meinte, es zu verstehen zu beginnen.
"Du bist in dieser Hinsicht auf dem richtigen Weg, Taurec...so leid es mit tut, dies zu sagen, ist es oftmals nur eine Frage des Standpunktes. Gerecht war es nicht, doch wie du erwähntest, fiel es unter das Gesetz Baihianis. Und auch Zai Huo dürfte an solchen Handlungen seine schöne Freude haben, wenngleich wir sie, für uns gesehen, für grausam und verachtenswürdig sehen.
Aber lasse dich von meinen Worten nicht verwirren! Das soll keinesfalls heißen, dass es den Tätern Rechtfertigung verschafft...wir müssen die Geschehnisse nur von allen Seiten aus betrachten, so schmerzlich und schwer dies auch sein mag..."
, beendete er seine Antwort, seufzte leicht und blickte für einen Moment zu Boden, dann an die gegenüberliegende Wand und wieder zu Taurec zurück.

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Taurec

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BeitragVerfasst am: 11.02.2010, 18:45    (Kein Titel)
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Ich seufzte leise...
"So werden sie also auch zukünftig unschuldige, harmlose Dörfer überfallen und brandschatzen können... Außer wir selbst halten sie auf. Doch dazu müssten sie alle zusammenstehen und selbts dann ist ein Erfolg fragwürdig..."
Ich dachte an meine Heimat und ihe unzähligen kleinen Dörfer, welche einzeln ein gutes Ziel boten. Und daran, wie schlecht die Nachrichtenverbindungen dazwischen waren.
Ich musste kein Feldherr sein, um mir ausmalen zu können, wie schlecht unter diesen Umständen die Chancen für eine erfolgreiche Gegenwehr waren.
Ich mochte auch gar nicht daran denken, was alles in der langen Zeit meiner Wanderung geschehen sein konnte.
Ich begann mich zu fragen, ob überhaupt noch was von meiner heimat übrig sein würde, wenn, falls ich wieder zurückkehrte...

"Was kann ich nur tun... Was vermag ich, ein einzelener machtloser Mensch, schon zu tun, um meiner Heimat Hilfe zu bringen....?"
Flüsterte ich leise.
Dabei ahnte ich nicht, dass sich in meinem Unterbewusstsein bereits eine Idee zu formen begann.

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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 19:30    (Kein Titel)
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Zustimmend, wenngleich er dies auch bedauerte, nickte Cadalmos zu den Worten des Mannes, der neben ihm saß.
"Du sprichst es aus, Taurec. Das Unwesen wird so lange getrieben werden können, bis die überwältigende Mehrheit sich aufrafft, sich organisiert und ihm entschieden entgegen tritt. Ich bedauere, dir sagen zu müssen, dass die Götter versuchen werden, sich, so gut sie es vermögen, nicht explizit einzumischen...", bestätigte er die Vermutung des akuten Pilgers durch seine Worte und fuhr sich über eine Augenbraue.

Der Priester spitzte den Mund und blickte an die teilweise ungreifbar wirkende Decke des Tempels, als er weiteren Worten lauschte.
Dann lächelte er leicht, als Taurec stockte, sah ihn wieder an und legte seinem Gegenüber eine Hand auf die Schulter. Der Griff mochte für den doch so alten Mann überraschend kräftig und haltend wirken, doch war er unmissverständlich hier.
"Du magst ein einzelner Mensch sein, doch machtlos bist du keinesfalls!
Es wäre allerdings überstürzt, in meinen Worten einen Aufruf zu den Waffen zu sehen. Ich sage nicht, dass du ausrücken sollst, einen Rachefeldzug gegen die Aggressoren auszuführen. Vielmehr musst du herausfinden, was du tun kannst, deine scheinbare Machtlosigkeit überwinden, denn es gibt Mittel und Wege, Ziele zu erreichen, welche auf den ersten Blick utopisch und unnahbar scheinen. Der Glaube an die Götter kann dich da durchaus in deinen Bemühungen unterstützen, soviel sei dir auch noch gesagt"
, gab der Priester eine Antwort und behielt sein Lächeln bei. Er wollte nicht alles auf einmal verraten, Taurec sollte nicht sofort alle Schritte, die er zu tätigen hatte, nur auf einem Tablett serviert bekommen, das war nicht Sinn der Sache.
Hier galt es, mit Verstand zu arbeiten. Und Cadalmos sah dem Mann an, dass er diesen besaß.

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BeitragVerfasst am: 13.04.2010, 13:26    (Kein Titel)
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Einige Zeit saß ich nachdenklich neben Somladac. Je länger ich darüber nachdachte, desto stärker drängte ein Plan an die Oberfläche, der, wenn er denn funktionierte, meinem Herkunfttsland Frieden bescheren würde.
Sogleich kramte ich aus meinem Rucksack etwas zu schreiben. Die Ruhe im Tempel half mir, mich auf die Gedanken zu konzentrieren, auf die mich das Gespräch mit Somladac gebracht hatte. Eifrig schrieb ich vor mich hin und vergaß die Außenwelt.
Nach langer Zeit schließlich war ich fürs erste fertig. Ich wandte mich um, und wollte mich bei Somladac bedanken für seine Geduld und Hilfe. Doch ich musste feststellen, dass dieser sich unbemerkt entfernt hatte. Ich war allein auf der Bank. Nur kurz war ich verwirrt, dann lächelte ich.
Ich holte aus meinem Rucksack noch eine weitere Portion zu essen, und legte sie auf die Bank. Bestimmt würde der Priester noch mal Hunger bekommen, und offenbar verirrten sich nicht allzuviele Wesen hier herein...
Als ich aus dem Tempel trat, vermeinte ich hinter mir ein lautes, amüsiertes Lachen zu vernehmen. Ich schüttelte den Kopf und grinste. Jetzt hörte ich schon Gespenster...

---Nach da--->

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BeitragVerfasst am: 21.07.2010, 22:18    (Kein Titel)
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Einige Zeit, nachdem Taurec den Tempel verlassen hatte, tauchte Cadalmos hinter dem Altar wieder auf, sah kurz nachdenklich zu dem Platz, auf welchem sie zuvor gesessen hatten.
Das Essen dort bemerkte er erst auf den zweiten Blick, doch so zauberte ihm dies ein Lächeln in seine Nachdenklichkeit.
"Ein aufmerksamer Bursche...", murmelte er dazu in seinen Bart hinein und setzte sich langsam in Bewegung, zu der Bank, um die dargebotene Speise nicht verkommen zu lassen.
Diesen Mann würde er im Auge behalten, so viel war sicher. Bisher ein wahres Musterbeispiel...und das trotz dieser bedauerlichen Vergangenheit, das war natürlich überaus löblich.

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