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 Irrfahrt eines Nordmannes

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Holmger

Bösewicht (NPC)




Alter: 46
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 30

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 15:27    Irrfahrt eines Nordmannes
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<---timeline---

"Dort entlang Männer!" - triumphierend zeigte Holmger in Richtung einer dieser immer irgendwie gleich aussehenden weißen Häuserwände, die sich hinter dem Grün eines Ölbaumes zeigte und stürmte voran.
Die Männer obwohl murrend folgten ihm in einer langgezogenen Reihe und nur leise hörte man sie ab und an tuscheln und lästern ob der nervenden Irrfahrt durch das endlos scheinende Meer der Häuserfronten.

Seit einer kleinen Ewigkeit bereits irrten sie auf der Suche nach einem Weg hinauf auf den Berg durch die obere Stadt, schlugen in diese Gasse, überquerten jenen Hof und bogen um Häuserecken, kleinen Tempelplätze und Brunnenhäuser. Doch allein ihrem ziel brachte es sie scheinbar nie näher.

Holm hatte sich verlaufen und das wurmte ihn. Sahen sie zwar meist des Berges Gipfel hoch über ihren Köpfen schweben, wie aus einer fernen Welt herab grüßend und irgendwie auch ein wenig verhöhnend sie locken, so gestaltete sich der Weg dorthin, ständig verstellt von Gebäuden und anderen Hindernissen irgendwie schwieriger, als sie alle es sich hätten träumen lassen. Wären sie doch nur nie von dieser verfluchten Straße abgewichen. Doch nun nutzte all das Fluchen nichts mehr und er hatte mehr als einmal zu tun damit Streit über den richtigen Weg unter den Männern, die ihm hier an Land nur noch bedingt folgen mußten, zu schlichten. Knapp die Hälfte der Mannen weigerte sich schon vor gut einer Stunde, ihm noch weiter auf dieser Sinnlosen Suche zu folgen, als sie an einem Haus vorbei kamen, dass sehr offensichtlich einem Gasthof nicht unähnlich sah. Doch das war dem Nordmann eigentlich sogar fast recht gewesen, denn allein schon die Größe ihrer Gruppe war Anlaß genug, hier mehr Aufsehen zu erregen, als er sich jetzt wünschte.

Gewiss, eigentlich waren sie es ja gewohnt, sich durch unbekanntes Gebiet zu bewegen, fernen Zielen durch dichten Wald, öde Steppen oder weite Wasser entgegen zu schlagen. Doch allein der Umstand, dass sich einem in diesem verwinkelten Stadtgebiet ständig Wände in den Weg stellten, oder Hecken Höfe abgrenzten, die zu betreten sie sich, um nicht aufzufallen eher scheuten, machte ihre ganze reichhaltige Erfahrung zunichte. In der Wildnis Adnatus standen eben nun einmal keine Häuseransammlungen herum und verstellten einem den Durchgang.

Doch diesmal war Holm sich sicher, den richtigen Weg gefunden zu haben, denn zu offensichtlich lag jenes Gebäude am Fuße des hohen Berges und der Weg dorthin schien gerade, eben und ohne misstrauisch äugende Beobachter zu sein. Ein Umstand, der hier wenig ungewöhnlich war, da die Bewohner der Stadt ihre ausnahmslos an der Außenfassade fensterlosen Häuser, die immer wie kleine Gehöfte einen Innenhof umschlossen nur verließen, wenn sie auch wirklich etwas in der Stadt zu erledigen hatten.
Und richtig, als sie die Rückfront des sehr lang gestreckten wohl doppelstöckigen Gebäudes erreicht hatten und einer der Männer vorsichtig um seine Ecke bog - auffallend unauffällig schlendernden Schrittes, eröffnete sich ihm der Anblick eines von imposanten Säulenhallen umstellten Platzes. Die Agora Mythions lag vor ihnen und deutlich zu erkennen war rechter Hand vielleicht in hundert Schritt Entfernung der Fuß des Felsens mit dem Beginn der großen Treppe.

Es war recht Menschenleer zu dieser Zeit bereits auf dem Platz und so beschloss Holm, da er annahm, man würde ihn längst nicht mehr suchen, seinen Männern zu erlauben sich in kleinen Gruppen verteilt unter das Volk auf dem Platz zu mischen. So würden sie wohl weniger wahrgenommen werden und hätten doch zur Not die Möglichkeit sich schnell zu sammeln. So war zumindest der Plan, dass es später anders würde ausschauen und er noch drei Tage brauchen würde um auch den Letzten seiner Mannschaft noch aus den Hurenhäusern und Absteigen der Stadt zu fischen, wußte er zu diesem Zeitpunkte noch nicht.

Nur der kleinen Svenson schien wenig begeistert von der Idee zu sein, sich die Stadt anzuschauen, oder vielleicht lag es auch nur daran, dass er zu Recht annehmen durfte von seinen Kameraden wieder nach Strich und Faden ausgenommen zu werden. Was ihn dazu veranlasste, sich doch lieber nicht von Holms Seite zu entfernen.

"Vielleicht, daß Du einen brauchst, der schnelle Füße hat ... einen Boten oder mutigen ... " - argumentierte er und Holm winkte nur resigniert ab ob dieses Anliegens, schickte ihn jedoch denn noch nicht fort.

Als die knapp noch ein Duzend Männer sich verteilt hatten, wobei einige direkt den Platz betraten, andere lieber ein paar Ecken zurückgingen, um ihn zu umrunden, trat Holm mit Svenson an der Seite als letzter hinter der Mauer der Versammlungshalle, wie sich herausstellen sollte, hervor.

Da stand er nun, auf Mythions bedeutendstem Platze und irgendwie schien niemand der Umstehenden Leute sich groß um den zwar nur leicht bewaffneten, aber doch eher ungewöhnlich gekleideten Nordmann zu scheren. Und eben dieser hoffte, dass dies so bleiben möge.
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Brontus

Fremdling



Geschlecht:
Alter: 28
Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 52

Rasse: Kyklop

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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 17:42    (Kein Titel)
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<---Timeline---

Brontus betrat fröhlich die Agora, hier endete die große Prozessionsstrasse. Vor ihnen erhob sich majestätisch der Tempelberg, doch auch der große Platz mit der Versammlungshalle, den Händlern und den vielen Dekors bot einen atemberaubenden Anblick. Er sah sich nach Aigle um, sie war noch an seiner Seite und er lächelte sie an.

"So, das ist wohl der Zentralplatz. Hier schlägt das Herz einer jeden Stadt, wenn es etwas Neues zu erfahren gibt kann man es hier erfahren."

Er lies zufrieden seinen Blick über den Platz schweifen, als ihm auf der anderen Seite des Platzes neben der Versammlungshalle die paar Nordmänner auffielen. Sie waren gänzlich anders gekleidet wie die Bewohner der Stadt und fielen sofort auf, doch die Bewohner schien das wenig zu scheren. Vieleicht waren das Händler aus einer fernen Gegend?

Brontus sprach Aigle darauf an und zeigte in die Richtung der Nordmänner.
"Sieh mal Aigle, diese seltsma gekleideten Gestalten. Sie sehen nicht so aus, als würden sie aus Mythion kommen. Sie sehen aus wie Fremdlinge, weist du vieleicht von woher die kommen?"
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Aigle

Fremde




Alter: 32
Anmeldungsdatum: 09.09.2009
Beiträge: 66

Rasse: Sylphe

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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 19:44    (Kein Titel)
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Die Augen der Sylphe schienen sich zu verengen, ähnlich der Augen einer Katze, als sie nach den ersten Worten Brontus' zu diesem empor blickte.

In der Tat, das Herz einer Stadt war auch gleichsam immer die dunkelste Schattenseite einer Stadt. Hier würde sie früher oder Später oft zu finden sein.

Die Nordmänner schien auch sie nicht weiter zu beachten. Doch jene, die wie Brontus so nahe bei ihr gingen, würden wohl die misstrauischen Seitenblicke sehen. Denn die Waffen - wenn auch nur kruze Schwerter - waren nicht zwingend so gewöhnlich, wie sie fand.

"Man nennt sie Nordmannen, wenn ich mich nicht irre. Sie neigen eher dazu Krieg zu führen, alsdass sie Handel treiben."


Sie schien die Gebäude in Augenschein zu nehmen und deutete auf eine offene Spitze eines Turmes.

"So ähnlich hausen auch wir Sylphen! Offen und hoch im Himmel"
Sie machte einen Laut, den man als Jauchzen bezeichnen konnte. Als sie die Hand senkte, deutete sie verstohlen auf eine Seitengasse.
Hier aufzufallen wäre ungut!

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Einfalt und Unschuld, reines menschliches Gefühl für Dank und Liebe ist Quelle des Glaubens.Pestalozzi
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Holmger

Bösewicht (NPC)




Alter: 46
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 30

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 23:02    (Kein Titel)
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Holm hatte den Platz in Augenschein genommen, aber nichts Auffälliges gefunden dass seine Beachtung verdiente und so richtete sich sein Blick in die Höhe auf den Gipfel des Berges zu.

"Götter ..." entfuhr es ihm halblaut, als er die wirkliche Höhe wahrnahm und ein langsamer Seufzer entrang sich seiner Brust beim Anblick der nicht enden wollenden Treppe, wie sie sich in gleichmäßigen Zügen mal rechts mal links wendend die Felswand empor schlängelte.
Da oben also war das Ziel seiner Reise ... dort hinauf würde er noch müssen und dann sollte sich, so seine Vorstellung, endlich entscheiden, wozu er hier hergekommen war.
Sicher würden diese Magier schon oben sein und sicher würde man ihn entsprechend erwarten. Doch das scherte ihn wenig.
Schließlich konnte er auf den Schutz des heiligen Berges vertrauen, auf dem selbst dem schlimmsten Feind kein Leid zugefügt werden würde, solange er auf ihm weilte. Zu groß wäre wohl der Respekt vor der heiligen Stätte und die Angst vor dem Zorn der Götter, so man ihren Frieden bräche.

Nein, wenn alles was er erfahren hatte über diesen Ort stimmte, so würde niemand ihm dort auch nur ein Haar krümmen können und ihn sogar wieder unbehelligt gehen lassen müssen, so viel stand wohl fest und somit konnte Holm eigentlich zufrieden sein, bis hier so gut gekommen zu sein, wenn nicht diese elendige Treppe wäre.

Und schließlich, was hatte er denn schon getan? Zwei seltsamen Vögeln ein wenig von seinen Männern aufspielen lassen ... so etwas kam gewiß tagtäglich hier vor und das man bisher noch nicht nach ihm zu suchen schien, sondern das Leben hier allem Anschein nach immer noch seinen gewohnten Gang zu gehen schien, bestärkte ihn nur in der Annahme, dass es sich bei diesen beiden seltsamen Gestalten mit Sicherheit um keine wichtigen Personen der Stadt gehandelt haben mochte. Auch wenn der eine dies vorzugeben versucht hatte.

Doch was sollten die langen Überlegungen, er würde es ja doch erst erfahren, wenn er oben wäre und also beschloss er hier nicht weiter herumzustehen sondern endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen hier in dieser seltsamen Stadt. Als er sich endlich in Richtung Treppe in Bewegung gesetzt hatte, zupfte ihn der kleine Svenson auf einmal am Ärmel.

"Du Holm sag doch mal, wieviele Augen haben eigentlich Kyklopen?"

"Was soll die blöde Frage Svenson, eins natürlich."
- entgegnete Holm etwas genervt und schien seinem etwas dümmlichen Begleiter kaum weiter Beachtung zu schenken. Dieser jedoch gab keine Ruhe.

"Und sie sind doch so groß wie ... also wie ... wie ein ..."

"Wie ein Julstangen, ja doch ..."

"Dann hab ich gerade einen gesehen, Holm!"

"Svenson, halts Maul, ich m... Was hast Du gerade gesagt?!" - Holm blieb wie angewurzelt stehen und wandte sich dem Kleinen zu.

"Ja doch, Holm, guck doch mal da!" - wobei er hinter sich an's andere Ende des Platzes deutete. Holm hob, ungläubig dem Finger folgend, den Blick und erstarrte für einen Augenblick förmlich mit offenem Mund.

"Bei den Göttern ... Svenson ... "

Das gab es doch nicht, der Kleine, von dem immer alle annahmen, er hätte nichts als Stroh im Kopf hatte tatsächlich recht. Holm traute seinen Augen kaum doch wahrhaftig, auf der anderen Seite des Platzes betrat just eben ein riesenhafter Kerl mit einem großen Auge inmitten der Stirn die Agora.

Sicher, schon oft hatte er von jenen hühnenhaften Riesen gehört, doch da wo er wohnte gab es diese nicht und folglich hatte er noch nie einen leibhaftig gesehen.
Das mußte er sich von nahem betrachten, sollte der dumme Berg und seine elendige Treppe noch einen Moment warten, einem Kyklopen gegenüber zu treten, war schon immer sein Wunsch gewesen.

Die Leute behaupteten niemand könne einen Kyklopen im Kampf bezwingen. Das war natürlich übertrieben wie Holm immer meinte doch ob es stimmte, dass Kyklopen ein wenig einfältig waren? Egal, er würde es herausfinden. und so schob er seinen bis eben noch und nun wieder lästige Begleiter mit der Hand in Richtung Berg und setzte sich selbst in die Entgegengesetzte Richtung in Bewegung, genau jenem gewaltigen Kerl von einäugigem Riesen entgegen.

"Svenson, Du bleibst hier oder geh zum Berg und rühr dich nicht von der Stelle. Los pass auf die Treppe auf, ich komm gleich zurück!"


"Was soll ich, auf den Berg aufpassen? ... Aber wie soll ich mich denn da draufsetzen" - jedoch hörte das Holm schon nicht mehr.
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Brontus

Fremdling



Geschlecht:
Alter: 28
Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 52

Rasse: Kyklop

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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 10:47    (Kein Titel)
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"Soso, Nordmannen. Streithähne also."

Brontus sah ein wenig argwöhnisch zu den zweien rüber, welche stehen geblieben waren, während der Rest sich langsam unter die Leute mischte. Der Größere sah den Tempelberg hinauf und der kleinere sah direkt zu Brontus und infolge zerrte er hektisch am Gewand des größeren, bis dieser ebenfalls herüber sah.

Aigle beachtete diese nicht weiter und sagte etwas über die Wohnangewohnheiten der Sylphen, doch Brontus hörte nicht richtig zu und winkte ab als sie auf eine Nebengasse deutete. Die Nordmänner hatten seine Neugier geweckt und so wartete er interessiert was diese als nächstes machen würden.

Der größere der Beiden, ein besonders kräftig aussehnder Mann, schubste den Kleinen in Richtung Tempelberg und setzte sich dann in Bewegung. Brontus wartete gespannt, er stemmte die Arme in die Hüften und grinste ein wenig.

"Sie haben mich schon entdeckt. Einer kommt her. Mal sehen was er will."
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Aigle

Fremde




Alter: 32
Anmeldungsdatum: 09.09.2009
Beiträge: 66

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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 12:29    (Kein Titel)
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Sie blieb einen Moment stehen, ehe sie die Situation erfasste. Der Kleinere, und definitiv einfältigere, wäre wohl leichtere Beute, um zu erfahren was hier los war. Und so, im Sichtschutz durch Brontus, lies sie sich etwas zurück fallen um sich, in der florierenden Menge eintauchend, auf den Kleineren mit schnellen Schritten zuzubewegen.

Sie wollte einen "Zusammenstoß" herbeiführen....

Bronuts jedoch legte sie eine Hand ans Bein bevor sie sich davon machte. und hoffte, dass der Fremde nicht auf eine Konfrontation aus war.

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Holmger

Bösewicht (NPC)




Alter: 46
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 30

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 24.09.2009, 16:42    (Kein Titel)
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Als Holm an den Riesen herantrat, ward ihm doch ein wenig mulmig zu Mute. So groß und kräftig hatte er sich einen Kyklopen denn doch nicht vorgestellt und mit etwas schaudern, stellte er sich vor, wie es sein müsse, gegen einen solchen Hühnen in den Kampf zu ziehen.
Er hatte schon vor Ole so manches mal Respekt, wenn er ihn kämpfen sah und nur seiner etwas voraussehbaren Taktik war es ihm, Holm, so oft gelungen gegen ihn im Wettkampf zu bestehen. Doch bei diesem Kerl hier, würde wohl selbst, wenn er seine Schläge ankündigen täte, kaum ein Sieg zu erringen sein.

Und so hoffte Holm, dass er es hier nicht mit einem der jähzornigen Exemplare zu tun bekäme, die bei jeder Gelegenheit aus der Haut zu fahren pflegten oder gar mit einem notorischen Streithammel.

Jedoch die Aussicht, diesen Berg hier vielleicht als Freund gewinnen zu können und seine unbeschreibliche Neugierde ließen ihn dann doch all seinen Mut zusammen nehmen und den Riesen ansprechen. Zielstrebig trat er also an ihn offen heran und überlegte trotzdem noch immer, wie man einen solchen Kerl wohl am besten anspräche ohne ihn gleich mit den ersten Worten zu verärgern. Dann entschied er sich aber für die wohl gebräuchlichste Form und sprach:

"Guten Tag, Freund! Sagt, wollt ihr mir einen Moment Euer Gehör schenken?"
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Brontus

Fremdling



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Alter: 28
Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 52

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BeitragVerfasst am: 24.09.2009, 21:14    (Kein Titel)
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Brontus beobachtete genau, wie der Nordmann zu ihm kam. Er sah kurz zur Seite, als Aigle ihre Hand auf sein Bein legte und dann in der Menge verschwand. Sie hatte vieleicht etwas anderes, interessanteres entdeckt oder wollte einfach nicht mit dme Nordmann zusammentreffen.
Er zuckte einmal kurz mit den Schultern, schade dass sie schon ging aber vieleicht kam sie ja später zu ihm zurück. Brontus rechnete damit dass sie wieder zurück kommen würde, sorgte seine immense Gestalt doch für einen gewissen Schutz.

Er versuchte kurz zu sehen, wohin sie entschwand doch er verlor sie schnell aus den Augen, also wand er seine Aufmerksamkeit wieder dem Nordmann zu welcher schon fast angekommen war.
Er setzte ein freundliches Lächeln auf und neigte sich ein wenig vor als er sich vorstellte:

Guten Tag. Sicher, ich habe mehr als genug Zeit momentan. Mein Name ist Brontus."

Er sah nochmal kurz über den Platz, die anderen Nordmänner waren alle verschwunden. Er sah wieder zu seinem Gegenüber und wartete neugierig was jener wollte.
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Holmger

Bösewicht (NPC)




Alter: 46
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 30

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 26.09.2009, 20:30    (Kein Titel)
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Als der Riese sich ein wenig zu ihm herab neigte und die Worte an Holm richtete, da tat es ihm beinahe in den Ohren weh so laut sprach er. Und Holm trat unwillkührlich einen halben Schritt zurück hielt aber dem Blick, der durchaus nicht feindlich zu ihm herabsah stand.

"Brontus also, ein wohl trefflicher Name für solch einen stattlichen Kerl, wie Euch!"

Entgegnete er schnell und hob dabei die eine Hand wie um seine lobpreisenden Worte noch zusätzlich mit Gewicht zu versehen.

"Sagt Brontus, mir scheint ihr könntet mir vielleicht behilflich sein, mich hier zurecht zu finden. Ich bin fremd in dieser Stadt und bin gekommen ihren Herrscher aufzusuchen. Und da mir scheint ein solch stattlicher Mann, wie ihr es seid, möchte hier wohl einer der angesehensten Bürger sein, so wollte ich Euch bitten, bei den Göttern, ob ihr mir wohl den Weg weisen könntet, der mich zu meinem Ziele führen möchte?"

Die Schmeichelei war eine glatte Lüge, denn Holm glaubte nicht im geringsten daran, das der Riese auch nur annähernd jenen erhobenen Stand haben möchte, den er ihm hier unterstellte. Doch hoffte er insgeheim, sich auf diese Art gut Freund bei dem Riesen machen zu können.
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Brontus

Fremdling



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Alter: 28
Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 52

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BeitragVerfasst am: 27.09.2009, 16:17    (Kein Titel)
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Als der Nordmann ihn so übertrieben freundlich begrüßte, wurde Brontus mistrauisch. Er erinnerte sich gut an das, was sein verstorbener Mentor - ein gekonnter Händler- zu ihm immer gesagt hatte. Wenn dir einer übertrieben freundlich kommt, dann pass auf! Die wenigsten Menschen begrüßen Fremde wie einen guten alten Freund, wenn dir so einer kommt dann sei misstrauisch, er will bestimmt etwas von dir, womöglich will er dich sogar übrs Ohr hauen wenns um ein Geschäft geht!" Brontus war von Natur aus freundlich und gutmütig, aber leider hatte sich die Warnung seines Mentors schon oft als nur zu wahr erwiesen.
Brontus Gedanken liefen kyklopen gemäß langsam, aber er war nicht dumm.

Er verschränkte die Arme, behielt jedoch sein freundliches Lächeln. Als er antwortete senkte er seine Stimme, da der Nordmann ein wenig zurück gewichen war dachte Brontus dass er für des Nordmanns Ohren wohl zu laut gesprochen hatte.

"Schmeichelhafte Worte, jedoch bin ich wohl ebenso fremd hier wie ihr. Ich bin gerade erst angekommen und habe den Weg hierher gefunden. Aber es weis doch jeder, der die Geschichten über Mythion gehört hat dass die höchste Persönlichkeit hier die Hohepriesterin ist! Ich würde annehmen, dass sie dort oben auf dem Tempelberg zu finden ist. Doch sagt, was ist es denn warum ihr zu ihr wollt?"

Brontus hatte in dme Moment ganz vergessen, dass sich der Nordmann ihm gar nicht vorgestellt hatte. Zu sehr war er darauf konzentriert gewesen, sich an seines Mentors Warnung zu erinnern.
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Holmger

Bösewicht (NPC)




Alter: 46
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 30

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 27.09.2009, 22:34    (Kein Titel)
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Hm, offensichtlich war dieser Riese, doch nicht so dumm, wie Holm dachte. Er hatte sehr wohl den Sinn und Zweck der Schmeichelei durchschaut, doch das machte nichts. Nein, ganz im Gegenteil, es war sogar gut, fast schon hervorragend, ein großer kräftiger Kerl, der auch noch fremd in der Stadt war und noch dazu nicht auf den Kopf gefallen zu sein schien. Wenn das nicht Holms Glückstag war.
Nun mußte er nur noch dafür Sorge tragen, dass dieser hier Gefallen an ihm fände und vielleicht, ja vielleicht ... aber soweit wollte Holm jetzt gar noch nicht denken.

"Eine Frau als Herrscherin?! Nein, davon ist mir noch nicht berichtet worden."
- log Holm erneut ohne eigentlich genau zu wissen warum und wandte seinen Blick dem Hinweis des Riesen folgend in Richtung auf den heiligen Berg. Doch sprach er einfach weiter, ohne groß darauf zu achten, ob der Riese ihm noch zuhörte, während er zum wiederholten male heute nun diesen mysteriösen Berg in Augenschein nahm.

"Weißt Du, ich und meine Männer, wir sind Kaufleute und kommen von sehr weit her, aus den Wäldern Lothris. Du wirst die Gegend bestimmt nicht kennen, nur Eis und Schnee das halbe Jahr über und Wald soweit dein Auge reicht. Keine Gegend für einen aus deinem Volke. Und da hört man eben nicht viel von den Dingen aus der restlichen Welt."


Er nahm die Hand von der Stirn, mit der er den hellen Himmel von den Augen abschirmte um den Berg besser sehen zu können und wandte sich dem Riesen wieder zu.

"Aber was hat dich denn hier her verschlagen? Eben solche Geschäfte oder der Dienst für einen Herren?"
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Brontus

Fremdling



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BeitragVerfasst am: 30.09.2009, 15:14    (Kein Titel)
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Der Kyklop sah den Mann misstrauisch an. Von so einer Gegend hatte er noch nicht gehört, hatte er sein bisheriges Leben ja nur im Süden der Welt verbracht. Er erinnerte sich daran was Aigle gesagt hatte. Nordmannen führten eher Krieg als zu handeln.

"Lothris? Noch nie von gehört, ich komme aus dem Süden. Aus dem Süd-Osten um genau zu sein, dem großen Gebirge wo ich aufgewachsen bin. Weit und breit nur Felsen und Bergwiesen wo wir Kyklopen unsere Ziegen und Schafe grasen lassen. Ich hab mich einem Händler angeschlossen um das Gebirge zu verlassen und bin mit dem herum gereist. Er hat mir viele nützliche Sachen beigebracht und hat mir Händlertipps gegeben. Leider ist er aber vor kurzem gestorben und deswegen bin ich hierher gekommen, weil ich neue Arbeit suche. Vieleicht könnt ihr mir ja weiter helfen?"

Brontus dachte nach. Noch hatte der Nordmann ja nichts von Brontus gewollt. Vieleicht stimmte es ja und die waren wirklich Händler, auch kriegerische Leute mussten ab und zu Handel treiben. Wenn sich heraus stellen sollte, dass die Nordmänner etwas im Schilde führten, konnte Brontus ja immer noch anderer Wege gehen oder gar etwas unternehmen.
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Aigle

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BeitragVerfasst am: 01.10.2009, 10:43    (Kein Titel)
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Sie warf einen Moment enen Blick zurück, lief jedoch geradeaus weiter. Nicht mehr lange, wenige Schritte und sie würde augenscheinlich über ihre eigenen Füße stolpern und gegen den kleinen Nordmann fallen.

Kurz nur schien ihre Haut wieder jegliche Substanz zu verlieren, ehe sie sich in einem matten grauschimmer manifestierte.

Und endlich war es so weit, der Kopf drehte den Blick nach vorne, die Haare ließ sie fliegen, so als sei sie in Eile und jemandem ausgewichen. Und ihre Füße verknoteten sich - sie viel!

"Vorsiiiicht!"
Rief sie nur hektisch, die Arme nach vorne streckend. Nun, konnte schon sagen, wie ein Nordmann darauf reagierte?

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Holmger

Bösewicht (NPC)




Alter: 46
Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 30

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BeitragVerfasst am: 02.10.2009, 19:28    (Kein Titel)
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"Ob ich dir helfen kann, Arbeit zu finden?!" - wiederholte Holm erstaunt jene letzten Worte des Kyklopen. Mit etwas überraschtem Blick sah er dem Großen in das Auge.
Bei den Göttern ... das entwickelte sich ja besser als er zu glauben hoffte. Aber obwohl er hätte innerlich jubeln können, wandte er sich mit einem gespielt grübelnden Ausdruck etwas ab und tat so als dächte er für ein paar Augenblicke nach.

"Nein, Händler brauchen wir nicht! Wir sind selbst Manns genug dafür ..." fuhr Holm kopfschüttelnd fort zu dem Riesen zu sprechen und winkte dankend ab. Aber dann auf einmal erhellte sich sein Blick als käme ihm eine Idee und er griff das Thema doch noch ein zweites Mal auf.

"Aber Brontus, weißt Du ..." - und er klang etwas zögerlich in der Stimme- "... es ist ja nicht so, als würden wir tüchtige Männer nicht brauchen können. ... doch weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob der Sohn eines Berghirten ..."

Holm blieb nachdenklich mitten im Satz stecken und betrachtete sich den Riesen zum wiederholten Male aufmerksam von oben bis unten.

"Sag doch mal, mein Freund" - fuhr er nach der Musterung immer noch nachdenklich klingend fort - "hast Du schon einmal einen Speer oder Schmiedehammer in Händen gehalten?"
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