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 Nachricht der Götter 2

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Livia

Fremde




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 71

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 17:09    Nachricht der Götter 2
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<---von hier---

Sie hatte nicht gewartet bis ihre Begleitung vor ihr eintrat in den Garten. Ihr Stand allein schon sorgte wohl dafür, dass man ihr immer den Vortritt zu lassen pflegte.

Es war ein prächtiger Anblick der sich der kleinen Gruppe bot.
Standen sie eben noch auf dem mehr oder weniger kahl anmutendem Plateau des Berges, auf dem in ungeordneter Reihe die Tempel der vier älteren Götter standen, so eröffnete sich hinter der umgenzenden Mauer der Gruppe ein blühender Garten, voller bunter Blumen und grüner Bäume zwischen denen in lockerer und verstreuter Art kleine Hecken von Rosen und anderen prächtig anmutenden Gewächsen schattige und unbeobachtete Plätzchen abteilten.

In einiger Entfernung zur linken hin sah man etwas abwärts, den grünenden Hang hinab, schneeweiße Arkadengänge hinter den Fruchtenden Zweigen von Apfelbäumen liegen; die scheinbar einen inneren Hof umschlossen. Und zur rechten Seite eröffnete sich ein atemberaubend schöner Ausblick über die gesamte ostwärts gelegene Stadt zu ihren Füßen und das anschließende Wasser der bucht bis hinüber zur schmalen Ausfahrt, hinter der im Licht des etwas diesigen Spätnachmittages das endlose Meer zu liegen schien.

Einige Mädchen in der Kleidung von Priesterinnenanwärterinnen huschten schnell scheinbar emsigen Tätigkeiten nachgehend hinter einer der Hecken hervor und eilten leise kichernd in Richtung des weißen Gebäudes zur linken. Livia mußte nur innerlich Schmunzeln, da ihr schon klar war, daß sie diese ertappt hatte, wie sie mal wieder die Arbeit vernachlässigten. Und sie beschloss bei Gelegheit ein Wörtchen mit den beaufsichtigenden Ältesten sprechen zu müssen. Aber so würde sich andererseits ihre Anwesenheit wenigstens schnell herumsprechen und sicherlich würde bald eine der ihren kommen, ihr zu diesnten zu sein.

Die Priesterin verharrte noch einen Moment und ließ ihren Blick weiter über die beschriebene Szenerie streifen, so als suche sie noch etwas, dass vielleicht ihren Unmut hätte erwecken können. Aber nichts dergleichen war mehr zu sehen und so lächelte sie zufrieden und wandte sich wieder ihren beiden Begleitern zu.

"Dies sind die Gärten Njalas ... Seid willkommen im Schoße der Göttin!" - und ein irgendwie seltsam geheimnisumwittertes Lächeln trat in Livias Gesicht, als sie dies sagte. Doch wich es schon nach einem kleinen Moment der Stille dem gewohnt unbeschwerten.

"Und was Deine Frage anbelangt, Decidoros mein Guter, die Antwort wartet hier auf Dich. Doch laß uns erst dort hinüber gehen, im Schatten der Bäume liegt ein kleiner Tempel! Deine Freundin hier wird es uns sicher danken."

Und richtig, der Weg war nicht weit, vielleicht zwanzig Doppelschritte würden sie dem schmalen Band eines schwarzen Kiesweges folgen müssen, bis sie den winzigen, nur gut drei Manneslängen im Durchmesser messenden, von zehn Säulen getragenen Rundtempel erreichen würden, in dem sie einige marmorne Bänke und ein kühler Brunnenquell in Form der in einem muschelartigen Becken badenden Göttin erwarten würde.
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Ariana

Fremde



Geschlecht:
Alter: 106
Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 58

Rasse: Nymphe

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BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 21:34    (Kein Titel)
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Decidoros erwiderte den Blick der Nymphe und sie hatte den Eindruck, er hinge ein wenig schwermütigen Gedanken nach. Zwar schien er sich in sein Schicksal als vorläufig zur Untätigkeit verdammter Beobachter zu fügen, doch tat diese Rolle ihm wohl alles andere als wohl.

Gern hätte sie die Hand nach ihm ausgestreckt, ihm gezeigt, dass sie mit ihm fühlte. Er war, wie sie selbst auch, in Dinge verstrickt worden, deren Ausgang niemand vorhersagen würde können, doch war er hier zuhause. Er konnte nicht so einfach gehen, wie sie es gekonnt hätte und seiner Heimat den Rücken kehren. So dachte sie zumindest.

Doch die Gegenwart der Priesterin machte Ariana ein wenig befangen und so getraute sie sich nicht, ihm auf diese Art und Weise ihre Sympathie zu bekunden, obgleich sie normalerweise wenig scheu gehabt hätte, diese Grenze zu überschreiten und den jungen Mann einfach zu berühren. Sie war eine Nymphe, ein Geschöpf der Natur und Hemmungen gehörten nicht zu den Dingen, die allzu tief in ihr verwurzelt zu sein pflegten.

So schenkte sie ihm lediglich ein warmes Lächeln auf seinen verträumt klingenden Ausspruch hin und hoffte, sie würde noch Gelegenheit dazu finden, mit ihm allein zu sein, um ihm auf irgendeine Art und Weise zu zeigen, dass sie durchaus mit ihm fühlte. Es war bestimmt eine nicht ganz einfache Situation für den jungen Magier, die er gerade erdulden musste.

Endlich erreichten sie den Zugang zu Njalas Gärten und Ariana, die sich bei der Aussicht auf ein wenig Ruhe und Erholung schon gleich etwas besser fühlte, staunte mit großen und an ein Kind erinnernden Augen. Sie konnte sich gar nicht sattsehen an all der Herrlichkeit und dem blühenden, grünenden Wuchs allüberall.
"Bei den Göttern, wie wunderschön..." entfuhr es der Nymphe und eine tiefe Berührtheit lag in ihrer Stimme und machte wohl zum ersten Male deutlich, wie tief dieses Wesen zu empfinden in der Lage war.

Wie im Traum nahm sie alles in sich auf und folgte so Livia mehr instinktiv denn überlegt nach. Der Friede und die Schönheit dieses heiligen Ortes taten ihr bereits jetzt gut und füllten sie mit Kraft, ganz so, als wäre sie wieder an ihrem Fluss, in der sicheren und natürlichen Umgebung ihres bisherigen Lebens. Ein Strahlen schien die Nymphe hier zu erfassen und sie blickte sich wieder nach dem Magus um und ihr Lächeln zeigte deutlich, dass sie sich wohler fühlte und sie hoffte so sehr, auch ihm möge dieser Ort Linderung in seiner sorgenvollen Stimmung bringen können.

Sie kamen an einen Brunnen, der von einladenden Bänken flankiert wurden und Ariana sah scheu zu Livia und fragte:
"Darf man das Wasser berühren, Ehrwürdige? Oder ist dies nur den Priesterinnen vorbehalten?"

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Decidoros

Unfreier



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Alter: 27
Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 112

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 11:24    (Kein Titel)
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Decidoros war noch nicht oft in den Gärten Njalas gewesen, aber bisher konnte ihn die schöne, unaufdringliche, aber dennoch kraftvolle Friedlichkeit, die diesem Ort innewohnte, immer wieder in ihren Bann ziehen. Etwas geistesabwesend schritt er neben Livia und Ariana her, während er die Aura dieses Ortes auf sich wirken ließ.

Die Antwort wartet also hier auf mich? Na dann bin ich mal gespannt... Die Sorgen des jungen Magiers waren mit einem Mal wie weggefegt, und mit ihnen seine bedrückte Stimmung, die ihn nun schon seit einiger Zeit geplagt hatte. Sollen die Nordmänner und die Magier doch warten! Ich kann nicht ständig den Aufpasser für andere spielen, noch werde ich Angst vor ein paar möchtegern-Intriganten haben! Mit diesem Gedanken atmete Decidoros tief durch, und fühlte dabei, wie sich sein Körper und sein Geist mit neuer Kraft füllten.

Ariana fühlte sich ihrem Lächeln nach zu urteilen ebenfalls wohl, und so sah Decidoros keinen Grund mehr, sich mit den Sorgen anderer zu belasten. Er genoss einfach den Moment und schwegte in schönen Erinnerungen.

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Ein Rebell ist jemand, der sich bei Gewitter in Eisenrüstung auf eine Bergspitze stellt und 'Scheiß Götter!' ruft.
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Livia

Fremde




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 71

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 11:50    (Kein Titel)
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Die Schüchternheit der Nymphe an diesem Orte hatte Livia schon vor ein paar Augenblicken gespürt, als sie irgendwie das Gefühl hatte, sie hätte sich gern Decidoros mehr geöffnet als sie es dann tat. Woher die Priesterin das wußte, war ihr nicht so ganz klar, deutete doch nichts wirklich von außen darauf, doch hatte sie so ein seltsames Gefühl gehabt, als sie ihre beiden Begleiter in den Garten führte.
Im Laufe der Jahre hatte sie wohl ein Gespür für die inneren Gefühlsregungen der Wesen entwickelt, die beim ersten Betreten des Heiligtums in ihnen Aufwallten. Und überschwängliche Zuneigungsgesten gehörten dabei gewiss nicht zu den seltenen Regungen.

Aber Livia wußte die Zurückhaltung der Nymphe wohl zu schätzen, denn nichts hasste die Priesterin mehr, als die Tempel besuchende Gläubige, die nichts besseres zu tun wußten als alles mit ihren Händen anzufassen. Und so nickte sie erfreut und dankbar zustimmend, als sie über die Frage der jungen Nymphe lachend ihr antwortete:

"Ihr dürft es sogar trinken oder in ihm baden, so ihr dies Verlangen in Euch spürt. Es wird Euch sicher gut tun für den Moment.

Wie geht es Eurem Magen inzwischen? Hat er sich wieder ein wenig beruhigt?

Ich kann Euch was auch immer ihr wünscht bringen lassen. Es muß Euch hier an nichts mehr fehlen. Wenn Euch nach irgendwas verlangt, so sagt es nur."


Mit diesen Worten trat Livia an eine der Bänke heran, setzte sich und deutet Decidoros und auch Ariana an, sich zu ihr setzen zu dürfen.
Es war wirklich ein herrlicher Ort, man hatte einen angenehmen Blick über die angrenzenden Wiesen und das klare Wasser funkelte und plätscherte in dem kleinen weißen Becken, dass es eine Lust war es zu sehen und zu hören.
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Ariana

Fremde



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Alter: 106
Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 58

Rasse: Nymphe

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BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 19:19    (Kein Titel)
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Baden?
Arianas Augen wurden groß. Hier, in diesem heiligen Garten?
Wie verzaubert trat die Nymphe an den Brunnen und tauchte die zierliche Hand in das kristallene Nass und es sah fast aus, als liebkose sie es auf irgendeine Art und Weise. Dies war ihr Element und so vertraut wie nur irgendetwas auf der Welt und normalerweise hätte sie sofort die Gewandspange gelöst, ungeachtet der Tatsache, dass sie Beobachter hatte, denn Schamgefühl kannte sie kaum.

Doch dieser Ort, so schön er auch war, so wenig verstand sie ihn auch. Tempel und heilige Gärten waren etwas, das die Nymphe nicht kannte, für sie war die Natur stets der Ort gewesen, an dem sie sich den Göttern am nächsten gefühlt hatte. Und doch hieß es, diese selbst hätten diese Insel geschaffen und zum Ort ihrer Verehrung auserkoren. All das verwirrte Ariana doch ein wenig. Unsicher wandte sie sich der Priesterin zu, die mittlerweile auf einer der Bänke Platz genommen hatte, während sie doch die Hand noch nicht aus dem Wasser zu lösen vermochte.

"Es geht schon wieder besser, habt Dank. Ich glaube, ich habe alles, was ich brauche."
Und wieder wurden die dunklen Augen von dem schimmernden Wasser des Beckens angezogen, als könnten sie nur schwer der Versuchung widerstehen, die dieses darstellte.

Ohne den Blick zu lösen sprach sie weiter.

"Ich... verstehe diesen Ort nicht, verzeiht. Warum huldigt man der Göttin in einem künstlichen Garten wie diesem, der zweifellos wunderschön ist..."

Sie meinte sich zu erinnern, einmal gehört zu haben, dass alle Spiele der Liebe und Lust Njalas Rituale seien. Nun, ein Lustgarten schien dies zu sein. Doch sie, zu deren tiefstem Wesen eben diese Verspieltheit in jeder Hinsicht gehörte, fühlte sich hier trotzdessen befangener, als sie es von sich selbst gewohnt war.

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Livia

Fremde




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 71

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 09.10.2009, 21:47    (Kein Titel)
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"Das freut mich." - antwortete Livia auf die Informtion der Nymphe, dass es ihr schon wieder besser ging.

Und mit einem interessierten beobachtenden Lächeln sah sie ihr zu, wie sie das sprudelnde Nass scheinbar zu streicheln schien. Sie waren schon seltsame Wesen, diese Nymphen dachte die Priesterin sich, einerseits so zerbrechlich wirkend und anderseits so fest und naturverbunden wie nichts dass sie sonst kannte.

Als sie aber die Frage nach dem Garten vernahm, mußte sie ein wenig lachen. Ja, diese Frage hatte sie sich auch schon so manches mal gestellt. Und nach langen Jahren der Überlegung hatte sie für sich auch eine wohl recht passende Antwort dafür gefunden. aber ob es tatsächlich nur darum war, nein, das wußte sie auch nicht.

"Ich verstehe deine Frage, Kind." - setzte sie also zur Erklärung an.

"Früher habe ich mich das auch gefragt und ich glaube, über die Jahre habe ich eine Antwort dafür gefunden. Die Erklärung liegt in den Menschen selbst, weißt Du?!
Denn obwohl sie wissen, dass die Götter über all auf Erden zugegen sind, so scheint es doch so, als würden die Menschen sich dessen nur dann besonders sicher sein, wenn sie einen Ort vor Augen haben können, der genau dieses ihnen zeigt. Und manchmal scheint es mir sogar so, als würden einige von ihnen sogar genau darum hier herauf steigen, weil sie sich dann der Gewissheit gegenüber sehen, die Götter mögen ihnen so besonders gewogen und zugeneigt sein.
Die Menschen fühlen sich ihnen hier einfach näher und das gibt ihnen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und was läge da näher, als ein Ort wie dieser."


Dabei deutete sie mit den Armen in die Runde und nickte einmal wie zur Bestätigung ihrer eigenen Theorie darüber.

"Oder wie siehst Du das Decidoros?"
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Decidoros

Unfreier



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Alter: 27
Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 112

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 10.10.2009, 06:28    (Kein Titel)
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Livias Frage überraschte Decidoros nun schon ein wenig... Er war noch nie von einem Mitglied der Priesterschaft um seine Meinung in einem religiösen Thema gefragt worden. Dennoch war der junge Magier auf diesem Gebiet nicht vollkommen unbedarft, und begann daher etwas zögerlich mit der Formulierung seiner Gedanken:

"Nun, ich denke dass hier zwei Gründe zusammenspielen:
Erstens glauben viele Menschen, besonders die reichen und mächtigen, dass sie den Göttern etwas größeres widmen müssen als nur persönliche Gebete, um ihre Gunst zu erlangen. Sie investieren große Reichtümer in die Errichtung von Schreinen und Tempeln, und auf diese Weise schaffen sie für die Götter etwas dauerhaftes. Es ist so etwas ähnliches wie ein Gebet, nur eben nicht aus Worten, sondern aus Gärten, Kunstwerken und Stein.

Zweitens sehen die Menschen oft nicht, dass die Götter überall wirken. Das alltägliche Leben ist für sie kein besonders schöner Ort, besonders für die Armen nicht. Um sich den Göttern nah zu fühlen, brauchen sie einen besonderen Ort, der sich von ihrem Alltag unterscheidet, und in dem die Schönheit des Wirkens der Götter für sie sichtbar gemacht wird. Diese Orte sind dann meistens Tempel, auch wenn manche Völker dafür besonders schöne Plätze in der Natur auswählen."

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Ariana

Fremde



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Alter: 106
Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 58

Rasse: Nymphe

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BeitragVerfasst am: 11.10.2009, 12:21    (Kein Titel)
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Noch verwirrender, stellte Ariana fest und schüttelte ungläubig lächelnd den Kopf. In dieser HInsicht zumindest würde sie die Menschen mit ihrem Hang, materiellen Dingen irgendeinen echten Wert beizumessen und dann auch noch wie selbstverständlich davon auszugehen, die Götter würden diese Ansicht teilen, wohl nie wirklich verstehen können.

Also gab sie es auf und trat an die Bank, um sich neben Livia darauf niederzulassen. Allerdings hatte die Rede des jungen Magiers sie schon ein wenig beeindruckt. Anscheinend hatte er sich diese Frage auch schon einmal gestellt.

"Vielleicht habt Ihr Recht", sagte sie deshalb zu ihm und lächelte. "Wenn es auch für jemanden wie mich sehr schwer zu verstehen ist, wie man auf die Idee kommen kann, den Göttern, die all dies hier erschaffen haben, könnten materielle Werte irgendetwas bedeuten. Aber vermutlich sieht jede Rasse hier besonders die Eigenschaften in den Göttern, die sie bei sich selbst vorfindet."

Darauf schwieg sie einen Augenblick lang und dachte über das Gesagte nach, nur um dann das Thema rasch zu wechseln, um nicht allzu sehr darauf zu stoßen, dass sie in ihrem Verständnis der Menschen auf ihre Grenze gestoßen war.

"Ehrwürdige", wandte sie sich an Livia. "Es steht wohl außer Frage, dass wir hier für das Erste sicher sein sollten, doch können Decidoros und ich kaum ewig auf diesem heiligen Berg bleiben. Mir scheint zwar, dass Ihr den Nordmännern in der Stadt nicht die gleiche Bedeutung zumesst, wie Decidoros es tut und Euch auch nicht von der Vorstellung eines Komplottes der Akademie-Magier schrecken lasst, doch ich denke, man muss auch mit dem Schlimmerem rechnen und nicht nur das Beste hoffen, oder sehe ich das falsch?"

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Livia

Fremde




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 71

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 11.10.2009, 21:06    (Kein Titel)
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Eine interessante Ansicht der Dinge, fand Livia, als die Nymphe auf Decidoros Antwort noch einmal einging. Und doch würde sie es ihr gern in einer späteren Stunde noch einmal versuchen zu erklären, denn dass sie es nicht verstand, stand wohl immer noch außer Frage. Denn natürlich hatte sie wohl recht mit dem was sie anmerkte. Die materiellen Dinge waren wirklich ohne Bedeutung, aber sie symbolisierten Mühe und Aufopferung und diese, so war sich Livia ziemlich sicher, waren den Göttern sicherlich nicht gleichgültig

Doch da Ariana noch einmal die Sprache auf das eigentliche Problem der beiden führte, mußte dieses Thema wohl warten. Livia war es eigentlich nicht gewohnt, solche Dinge zu besprechen, denn obwohl sie schon lange im Stand einer Obersten Priesterin stand, lagen ihr politische Entscheidungen in der Vergangenheit fern, betrafen sie sie doch bisher nie und um ehrlich zu sein, interessierten sie sie auch nie besonders. Aber da Daphne aus welchem Grund auch immer beschlossen hatte, sie in das Amt der Basilissa zu erheben, war es nun wohl vorbei mit dieser Art, der bequemen Zurückhaltung. Und Livia merke, dass es schon jetzt irgendwie unangenehm war, sich mit diesen Fragen auseinandersetzen zu müssen.
Schweigend hörte sie sich die Fragen der Nymphe an und sah derweilen nur sinnend in das Wasser des Brunnens, so als lägen dort die Antworten verborgen.

Was sollte sie nur tun?

Wenn sie ehrlich war, wußte sie nicht, wie in diesen Dingen vorzugehen war und still wünschte sie sich, dass nicht sie dies zu entscheiden habe.
Aber die Hoffnung der beiden bei ihr Gehör und Hilfe zu finden, schien definitiv vorhanden zu sein und sie wollte sie auch nicht enttäuschen und so hob sie den Blick als Ariana geendet hatte und sah sie einen Moment lang forschend und sinnend an, bevor sie sich bemühte eine Antwort zu finden.

"Ja, ... sicher, ihr beide mögt Recht haben. Was diese Akademie anbelangt, so bereitet sie uns schon länger Kopfschmerzen. Aber ... um ehrlich zu sein, was können wir gegen sie ausrichten.
Sie haben sich bis heute nichts zu Schulden kommen lassen außer dass sie offen gegen den Priesterstand reden, was ein verbrieftes Recht eines jeden Bürgers dieser stadt ist, seine Meinung offen kund zu tun. Und solang dies so ist, würde ein aktives Vorgehen gegen sie nur ihren Unmut stärken und ihnen zusätzliche Sympatien einbringen. Und beides können wir uns nicht leisten.
Diese Magier sind ein schlauer, hinterhältiger Haufen, nicht so, wie jene offenen Feinde der Stadt, deren Existenz ich nicht leugnen möchte und zu denen vielleicht auch Eure Nordmänner gehören, Decidoros.

Gegen solche findet sich meist leicht die ein oder andere Antwort, wenn sie wirklich ernsthaft versuchen sollten, hier Unruhe und Streit zu schüren. Aber gegen die Akademie vorzugehen, ist da weit schwerer. Jedoch gebe ich Euch völlig recht darin, dass wir uns vorbereiten sollten, auf beide Gefahren. Nur wie können wir das tun, solange wir nicht wissen, was sie wirklich gedenken zu tun?"


Livia blickte ein wenig ratlos in das Gesicht ihrer Gesprächspartner und hob wie zur Entschuldigung die Hände ein wenig.

"Angenommen es käme zu einem offenen Kampfe, die Stadt ist wenig gerüstet gegen einen solchen. Auch war Krieg seit Urzeiten immer eine Sache der Männer und ich gebe offen zu, dass es mir fern liegt zu behaupten, ich würde mich in diesen Fragen auskennen. Seit ewigen Zeiten gab es keine kriegerischen Auseinandersetzungen mehr um diese Stadt und die Magierschaft hat außer politische Reden zu schwingen letztlich den Frieden nie gestört.

Solange ich denken kann und es die Aufzeichnungen sagen, wagte es nie irgend jemand, die Stadt der Götter offen anzugreifen. Die Menschen sind darauf nicht vorbereitet und bis auf wenige Ausnahmen denke ich, auch nicht in der Lage gut gerüsteten und motivierten Angreifern die Stirn zu bieten.

Decidoros, könntet und wolltest du in den Krieg ziehen, so es von Nöten wäre?! Würdest du dich gewappnet sehen kampferprobten Männern gegenüber zu treten? Oder würdet ihr beide es ohne weiteres mit der Akademie der Magier aufnehmen? Was also können oder sollten wir jetzt tun, wo wir nicht viel mehr wissen, als dass man uns feindlich gegenübersteht?"
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Decidoros

Unfreier



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Alter: 27
Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 112

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 12.10.2009, 15:12    (Kein Titel)
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Da Ariana nun glücklicherweise wieder das eigentlich bedeutsame Thema angestoßen hatte, konnte Decidoros endlich seine Gedanken zu diesem Thema an Livia weitergeben:

"Nun, ich habe die Hohepriesterin ebenfalls von den jüngsten Ereignissen informiert, und sie hat angekündigt, die Priester des Zai Huo mit dem Problem der Nordmänner zu betrauen. Ich selbst bin zwar kein Kämpfer, aber ich bezweifle, dass die Anhänger des Kriegsgottes den Nordmännern nicht zumindest ebenbürtig sind. Selbst wenn sich dieses Problem als größer als erwartet erweist: Mythion hat genügend Bürger, um den Nordmännern zahlenmäßig weit überlegen zu sein - man müsste ihnen das Problem nur bewusst machen. Selbst der beste Krieger kann sich nicht gegen hundert wütende Männer wehren, selbst wenn sie schlecht bewaffnet sind und über keinerlei Ausbildung verfügen.

Die Akademie auf der anderen Seite ist zwar ein starker und gefährlicher Gegner, aber ab Heute haben sie einen ihrer größten Vorteile verloren: Indem sie mich daran hindern wollten, die Priesterschaft vor den Nordmännern zu warnen, haben sie sich sehr wohl etwas zu Schulden kommen lassen! Zumindest Quirinus kann für seine Taten angeklagt und vor Gericht gestellt werden, und wenn die Bürger Mythions erfahren, dass der Akademie ihre politischen Spielchen wichtiger waren als die Sicherheit der Stadt, dann wird sie das einiges an Ansehen kosten.

Was Eure letzten Fragen betrifft: Ja, ich würde kämpfen, wenn es von Nöten wäre, und ich werde auch kämpfen, wenn es im Laufe dieses Tages nötig wird. Gegen die Magierakademie wird es wohl nötig sein, dass ich Begleitschutz erhalte, um meine Sicherheit zu gewährleisten... Und Ihr habt Recht, wir wissen nicht was unsere Gegner vorhaben, aber wir können es ahnen und somit entsprechende Gegenmaßnahmen setzen:

Vorerst würde es reichen, die Nordmänner am Betreten des Tempelbergs zu hindern wenn sie sich offen feindlich zeigen, beziehungsweise sie unter ständiger Beobachtung zu halten, wenn sie friedliche Absichten vorgeben."


Decidoros war tatsächlich ziemlich überzeugt davon, dass dieser Plan funktionieren würde... Vorausgesetzt die Zai Huo Priester ringen sich irgendwann mal zu einer Entscheidung durch!

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Ariana

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Alter: 106
Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 58

Rasse: Nymphe

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BeitragVerfasst am: 12.10.2009, 20:21    (Kein Titel)
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Arianna hatte zunächst den Worten Livias gelauscht und dann Decidoros´ Rede verfolgt. Die schönen Züge der Nymphe wirkten nachdenklich.
Diese Sache mit den Zai Huo Priestern...

"Und wenn den Priestern des Zai Huo nicht zu trauen ist? Ich meine, ihr Gott ist doch Zerstörung und Krieg, warum sollten sie einen Kampf verhindern wollen oder eine Zwietracht sähende Magiergilde in ihre Schranken weisen? Welches Interesse sollten sie daran haben, solange der Tempelstadt nicht wirklich die Vernichtung droht? Dafür scheinen es jedoch nicht genug Aggressoren zu sein und die Götter selbst würden eingreifen, wenn jemand ihre Stadt zerstören wollte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einzugreifen oder irgendwen zu schützen, gar nicht im Interesse der Priester liegt, ganz gleich, was die Hohepriesterin anordnen mag. Sie dienen ihrem Gott wohl besser, wenn sie nicht eingreifen, sondern die Konflikte weiter schwelen und schließlich ausbrechen lassen."


Ariana hatte mehr wie zu sich selbst gesprochen und schien selbst einen Augenblick lang von diesem Gedanken erschrocken. Doch je länger sie darüber nachdachte, umso sicherer wurde sie sich : Die Zai Huo Priester würden nicht kommen.

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Daphne

Hohepriesterin Mythions



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Alter: 59
Anmeldungsdatum: 31.10.2008
Beiträge: 215

Rasse: noch keine

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BeitragVerfasst am: 13.10.2009, 12:36    (Kein Titel)
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Daphne betrat den Tempel noch ganz im Gedanken. Nach einer langen
Diskussion wurden vier Priester in die Stadt geschickt, um die Nordmänner
zu suchen. Viel Kraft hatte dieses Gespräch gekostet, wurde die hohe
Priesterin doch von manchen älteren Priestern belächelt, als zu unerfahren
erachtet, um alleine Entscheidungen zu treffen. In manchen Dingen mag
dies auch zutreffend sein, dass stellte Daphne gar nicht in Frage, doch was
sollte schon falsch daran sein, eine eventuelle Gefahr abzuwenden? Mag
sein, dass es sich bei den Fremden um harmlose Raufbolde handelte,
doch auch dann wäre es bestimmt nicht falsch, sie im Auge zu behalten.

Umso erfreulicher war die Nachricht des Orakels. In einer ruhigen Ecke
hatte sie die Rolle angesehen und ihren Inhalt kurz überflogen. Die Götter
meinten es gut mir ihr. Um den Text genauer zu studieren wollte sie sich
in Njalas Gärten zurückziehen.

Fast hätte sie die drei Personen am Brunnen übersehen. Ihre Mine erhellte
sich, als sie Livia erkannte. Sie wollte keines Falls versäumen, die Priesterin zu
grüssen und ging freudig auf sie zu.
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Livia

Fremde




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 71

Rasse: Mensch

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BeitragVerfasst am: 17.10.2009, 23:48    (Kein Titel)
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Eine geraume Weile hatte Livia schweigend den beiden zugehört, doch als Ariana anfing an der Vertrauenswürdigkeit der Priester zu zweifeln, merkte sie doch wie eine innere Unruhe von ihr Besitz nahm. Wie konnte diese kleine Nymphe nur so sprechen? Etwas erregt erhob sie sich von ihrem Platz und gab mit einem deutlichen Zeichen ihrer Hand kund, dass sie solche Worte nicht weiter zuzuhören gedachte.

"Wie kannst du glauben, dass ihnen nicht zu trauen sei?!"
- entgegnete sie mit erregter Stimme.

"Ariana, ja, sie dienen ihrem Gott, wie ich der meinen diene. Aber niemand von uns würde je ..."


Abrupt endete ihre Rede als sie ihren Blick in der Erregung von den beiden erhob und zufällig in Richtung der nicht weit von ihnen sich befindenden Eingangspforte des Heiligtums richtete und auf dem Weg der zu dieser führte die Hohepriesterin sah.
Erschrocken über die unerwartete Erscheinung, verstummte Livia und erhob streckend ihren Körper, als würde sie sich innerlich vor etwas unsäglichem zusammenreißen müssen. Und irgendwie war es ja auch so, hätte sie doch fast ob der in ihren Augen frechen Antwort der Nymphe die Beherrschung verloren.
Doch der Moment der Verwirrung währte nur kurz. Schnell fasste sie die Priesterin und nur das verlegene Streichen ihrer Hände über ihr Gewandt verrieht noch die eben noch angespannte Stimmung ihres Herzens, bevor sie schnell ein paar Schritte auf ihre Herrin zu trat.

"Herrin, ihr hier?" - begrüßte sie noch immer mit verwirrter Stimme die Herrscherin und sank vor der höchsten Priesterin Mythions und der ganzen Welt zu Boden.

"Mögt ihr willkommen sein im den Gärten. Was bitte führt Euch hier her, meine Herrin?"
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Ariana

Fremde



Geschlecht:
Alter: 106
Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 58

Rasse: Nymphe

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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 13:04    (Kein Titel)
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Interessiert und mit leicht schief gelegtem Kopf folgte die Nymphe dem offenbar zornigem Ausbruch Livias.
Diese Priester waren wirklich mehr als eigenartig, befand sie. Scheinbar glaubte Livia, was sie da sagte und dennoch: Warum regten sie Arianas Worte derart auf?

Ein eigenartiges Lächeln umspielte ihren Mund und sie zuckte in einer Geste scheinbaren Akzeptierens die schmalen Schultern, zumal die Hohepriesterin nun auf sie zukam. Doch klug wie die kleine Nymphe nun einmal war, verbuchte sie ihre Aussage dennoch als Treffer. Livia selbst war sich also der Loyalität aller Priester hier auch nicht allzu sicher, zumindest verriet ihre heftige Reaktion eine tief in ihr schlummernde Besorgnis.

Ariana trat zu Decidoros, während Livia ihrer Herrin ihre Aufwartung machte. Er war ungewöhnlich still während der letzten Augenblicke gewesen. Sie blickte ihn von der Seite her fragend an und versuchte in seiner Haltung zu lesen, was ihn wohl bewegen mochte. Hatte sie ihn ebenfalls mit ihrer Vermutung verärgert? Das hätte ihr leid getan. Sie hätte ihn gerne danach gefragt, doch ziemte es sich vermutlich nicht Gespräche zu beginnen, wenn die Hohepriesterin auftrat.

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